Warenkunde
Rost-, säure- und hitzebeständige Stähle erfüllen höchste Ansprüche. Sie sind extrem beständig gegen korrosive und mechanische Beanspruchung und haben hohe Festigkeits- und Dehnungswerte. Durch ihre hohe Qualität sorgen sie für lang anhaltende Sicherheit.
Rost-, säure- und hitzebeständige Stähle erfüllen höchste Ansprüche. Sie sind extrem beständig gegen korrosive und mechanische Beanspruchung und haben hohe Festigkeits- und Dehnungswerte. Durch ihre hohe Qualität sorgen sie für lang anhaltende Sicherheit.
Einteilung von Stählen
Ferritische Stähle sind fast ausschließlich reine Chromstähle mit einem Chromgehalt von 12-18%. Der Kohlenstoffgehalt liegt bei unter 0,1%.
Zu den wichtigsten Eigenschaften zählen u. a. die gute Schweißbarkeit, dass diese Stähle magnetisch, sowie nicht härtbar- oder vergütbar sind.
Martensitische Stähle gehören zu den Chromstählen, welche je nach Qualität mit Zusätzen von Nickel (0,5-2,5%) und Molybdän (<1,2%) versehen sind. Der Kohlenstoffgehalt liegt bei 0,1-1,2%.
Zu den wichtigsten Eigenschaften zählen u. a., dass diese Stähle magnetisch sind und durch eine Wärmebehandlung vergütetet bzw. gehärtet und angelassen werden können.
Sie sind in der Regel nicht schweißbar.
Austenitische Stähle unterteilen sich in Chrom-Nickel-Stähle (z. Bsp. 1.4306 und 1.4541) und Chrom-Nickel-Molybdän-Stähle ( z. Bsp. 1.4436 und 1.4571). Weit verbreitet sind die Bezeichnungen V2A- und V4A-Stähle.
Diese Stähle eignen sich für fast alle Anwendungsbereiche, da sie gut verformt und bearbeitet werden können. Sie sind nicht magnetisch.
Wichtige Legierungselemente
Chrom Cr
Chrom als Karbidbilder verhindert durch Bildung einer Passivschicht in Verbindung mit Sauerstoff die Korrosion des Materials.
Kohlenstoff C
Kohlenstoff erhöt die Festigkeit bzw. bei martensitischen Stählen die Härtbarkeit. Er stabilisiert das austenitische Gefüge.
Nickel Ni
Dieser verbessert die Korrosionsbeständigkeit und die Kerbschlagarbeit. Ab einem Gehalt von 7% wandelt er das Gefüge von Ferrit in Austenit um.
Molybdän Mo
Dieser erhöt die Säurebeständigkeit sowie die Festigkeit des Stahls. Molybdän ist ein Ferritbildner.
Titan Ti
Titan ist ein Karbidbildner und wird als Stabilisierungselement zulegiert um Kohlenstoff zu binden. Folglich wird eine höhere Beständigkeit gegen interkristalline Korrosion ohne Wärmebehandlung nach dem Schweißen erreicht.
Niob Nb
Wie Titan ist Niob ein Stabilisierungselement.
Mangan Mn
Mangan erhöt die Festigkeit. Außerdem wird die Verschleißfestigkeit erhöt.
Stickstoff N
Durch Zulegierung von Stickstoff wird das austenitische Gefüge stabilisiert und die Festigkeit erhöt.
Schwefel S
Durch Schwefel wird die Zerspanbarkeit verbessert. Die Schweißbarkeit nimmt durch Schwefel ab.
Mechanische Eigenschaften
Streck- bzw. Dehngrenze Rp 0,2% bzw. Rp 1,0%
Hiermit bezeichnet man die auf den Anfangsquerschnitt der Zugbrobe bezogene Spannung, die eine bleibende plastische Formänderung von 0,2 bzw. 1% der Ausgangslänge bewirkt.
Zugfestigkeit Rm
Hiermit bezeichnet man die auf den Ausgangsquerschnitt der Zugprobe bezogene
Spannung, die den Bruch des Materials bewirkt.
Bruchdehnung A
Hiermit wird die bleibende Verlängerung nach dem Bruch einer Probe im Zugversuch bezeichnet.
Brucheinschnürung Z
Dieser Wert gibt in Prozent die beim Zugversuch gemessene Querschnitts-verminderung gegenüber dem ursprünglichen Probenquerschnitt wieder.
Kerbschlagarbeit KV
Dieser Wert gibt in Joule die beim Kerbschlagbiegeversuch verbrauchte Energie an.
Härte HB, HV, HR
Härte ist der Widerstand einer Werkstückoberfläche gegen einen eindringenden härteren Körper. Warenkunde
Einteilung von Stählen
Ferritische Stähle sind fast ausschließlich reine Chromstähle mit einem Chromgehalt von 12-18%. Der Kohlenstoffgehalt liegt bei unter 0,1%.
Zu den wichtigsten Eigenschaften zählen u. a. die gute Schweißbarkeit, dass diese Stähle magnetisch, sowie nicht härtbar- oder vergütbar sind.
Martensitische Stähle gehören zu den Chromstählen, welche je nach Qualität mit Zusätzen von Nickel (0,5-2,5%) und Molybdän (<1,2%) versehen sind. Der Kohlenstoffgehalt liegt bei 0,1-1,2%.
Zu den wichtigsten Eigenschaften zählen u. a., dass diese Stähle magnetisch sind und durch eine Wärmebehandlung vergütet bzw. gehärtet und angelassen werden können.
Sie sind in der Regel nicht schweißbar.
Austenitische Stähle unterteilen sich in Chrom-Nickel-Stähle (z. Bsp. 1.4306 und 1.4541) und Chrom-Nickel-Molybdän-Stähle ( z. Bsp. 1.4436 und 1.4571).
Diese Stähle eignen sich für fast alle Anwendungsbereiche, da sie gut verformt und bearbeitet werden können. Sie sind nicht magnetisch.
Wichtige Legierungselemente
Chrom Cr
Chrom als Karbidbilder verhindert durch Bildung einer Passivschicht in Verbindung mit Sauerstoff die Korrosion des Materials.
Kohlenstoff C
Kohlenstoff erhöht die Festigkeit bzw. bei martensitischen Stählen die Härtbarkeit. Er stabilisiert das austenitische Gefüge.
Nickel Ni
Dieser verbessert die Korrosionsbeständigkeit und die Kerbschlagarbeit. Ab einem Gehalt von 7% wandelt er das Gefüge von Ferrit in Austenit um.
Molybdän Mo
Dieser erhöht die Säurebeständigkeit sowie die Festigkeit des Stahls. Molybdän ist ein Ferritbildner.
Titan Ti
Titan ist ein Karbidbildner und wird als Stabilisierungselement zulegiert um Kohlenstoff zu binden. Folglich wird eine höhere Beständigkeit gegen interkristalline Korrosion ohne Wärmebehandlung nach dem Schweißen erreicht.
Niob Nb
Wie Titan ist Niob ein Stabilisierungselement.
Mangan Mn
Mangan erhöht die Festigkeit. Außerdem wird die Verschleißfestigkeit erhöht.
Stickstoff N
Durch Zulegierung von Stickstoff wird das austenitische Gefüge stabilisiert und die Festigkeit erhöht.
Schwefel S
Durch Schwefel wird die Zerspanbarkeit verbessert. Die Schweißbarkeit nimmt durch Schwefel ab.
Mechanische Eigenschaften
Streck- bzw. Dehngrenze Rp 0,2% bzw. Rp 1,0%
Hiermit bezeichnet man die auf den Anfangsquerschnitt der Zugbrobe bezogene Spannung, die eine bleibende plastische Formänderung von 0,2 bzw. 1% der Ausgangslänge bewirkt.
Zugfestigkeit Rm
Hiermit bezeichnet man die auf den Ausgangsquerschnitt der Zugprobe bezogene
Spannung, die den Bruch des Materials bewirkt.
Bruchdehnung A
Hiermit wird die bleibende Verlängerung nach dem Bruch einer Probe im Zugversuch bezeichnet.
Brucheinschnürung Z
Dieser Wert gibt in Prozent die beim Zugversuch gemessene Querschnitts-verminderung gegenüber dem ursprünglichen Probenquerschnitt wieder.
Kerbschlagarbeit KV
Dieser Wert gibt in Joule die beim Kerbschlagbiegeversuch verbrauchte Energie an.
Härte HB, HV, HR
Härte ist der Widerstand einer Werkstückoberfläche gegen einen eindringenden härteren Körper.